ART.Atelier Mag. art. Karin Angerer
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Kronen Zeitung, 21.6.2012

Karin Angerer


2 Seiten Bericht, Mai - Juli 2012


Karin Angerer

Karin Angerer Künstlerisches Arbeiten ist für sie die Quelle ihrer inneren Zufriedenheit  Seit Eva den Apfel geklaut, erkannte Adam sie als seine Braut. Sein Wille war, täglich sie zu verführen, Tag und Nacht ihre Haut zu berühren. Eva wehrte sich empört, sie fand unerhört, dass, seit sie den Apfel geklaut, Adam sie besitzt als seine Braut. Doch der zeigt keine Geduld, sagt: Du bist selber schuld, hättest Du nicht den Apfel geklaut, wärst Du auch jetzt nicht meine Braut. Dieser Vers steht auf dem Sockel der Skulptur „Eva“ von Karin Angerer und vervollständigt ihre Arbeit perfekt. Dieses humorvollen Gedicht „Passion in Saus und Braus“ (Postmoderne Perspektiven. Gedichte und Aphorismen, München 1988) schrieb Horst Scheffler.  Die Geschichte von Adam und Eva, mit den Erfahrungen der Geschlechtlichkeit und der Verführung (rote Lippen, rote Schlange, roter Apfel), der Schuld und der Verantwortung. Feigenblätter wachsen an den Beinen der Skulptur hoch, die Schlange im Arm, den Apfel in der Hand und auf dem Rücken die Vertreibung aus dem Paradies dargestellt.  Die Hände Adams liegen auf Evas Brüsten und, wie die Künstlerin sagt, war das der Beginn dieser Skulpturmalerei.  In den Arbeiten von Karin Angerer geht es meist um das Zwischenmenschliche. Themengebend für „Eva“ war die erste Schicht, eine Kollage des Buches „Das sterbende Afrika - Die Seele eines Erdteils “ von Leo Frobenius, 1928 auf dem Polyester-Rohling.  Karin Angerer war von der starken Rolle der Frau in Afrika und wie sie sich mit weiblicher List immer wieder behauptet, fasziniert. Ferner gilt Afrika als Wiege der Menschheit.   Auch bei dem Bild „Jack Frost kisses mother nature“ geht es wieder um das Zwischenmenschliche. Das Gemälde 200 x 200 Zentimeter ist mit Acryl auf Leinwand gemalt. Es behandelt die spannungsreiche Darstellung einer nicht mehr abwendbaren Situation, aber es bietet genug Platz für eigene Fantasien. Man wird augenblicklich in den Moment hineingezogen und so entsteht für den Betrachter eine direkte Kommunikation mit dem Werken.  Der kalte, eisige Jack Frost wartet völlig entspannt, die hingebungsvolle Mutter Natur mit ihren heißen, roten Lippen zu küssen. Die Sonne im Hintergrund gibt dem Bild noch mehr Tiefe.  „Künstlerisches Abreiten ist für mich die Quelle meiner inneren Zufriedenheit“, sagt Mag. art. Karin Angerer. In Salzburg geboren, erlernte sie alles was mit Grafik zu tun hatte und machte ihren Diplomabschluss, ging auf die Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz, war Grafikerin und Werbeleiterin in Salzburg und eröffnete das ART.Atelier Karin Angerer. Seit 2003 stellt sie auf Kunstmessen, in Galerien im In- und Ausland aus. Infos: www.Karin ANGERER.at

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Kronen Zeitung, 15.4.2012

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Beitrag Tirol TV über die ART Innsbruck Februar 2012: In diesem Beitrag wird über Karin Angerer und ihr Kussbild berichtet.






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